Thagchokling

"Kinder sind unsere Zukunft", sagte der Dalai Lama, als er unser Projekt „Thagchokling“ vor Ort im Dorf Ney besuchte.

 

Thagchokling“ heißt übersetzt „bester Platz fürs Zusammensein, fürs Sein auf Erden“,das Dorf „Ney“ heißt übersetzt „heiliger Ort“. Im Dorf Ney leben ca. 90 Familien, verteilt über das Seitental über mehrere km. Die Lebensumstände dort sind schwierig durch die kaum vorhandene Infrastruktur. Vor Beginn unserer Projektarbeit gab es nicht einmal eine Straße dorthin. Die Stromversorgung ist bis heute nur lückenhaft gewährleistet und die Wasserversorgung erfolgt aus dem Bach. Lukrative Arbeit finden nur wenige Bewohner des Tales, zumeist beschränkt sich dies auf die Ausübung von verschiedenen handwerklichen Tätigkeiten. Einige Männer sind während der touristischen Hauptsaison auf Trekking-Touren engagiert, z.B. als Guide, Koch oder Pferdeführer. Von den Einnahmen daraus können sie ihre Familien dann über einige Monate ernähren. Der lange, harte Winter bedeutet jedoch für die Menschen mit den wenig vorhandenen Nahrungsmitteln auskommen zu müssen.

 

Unser Projekt besteht aktuell aus einer Begegnungsstätte, die als buddhistisches Kloster geweiht ist, einer privat betriebenen Schule und einem Kindergarten.

Unser gemeinnütziger deutscher Verein „Thagchokling Wohlfahrtsorganisation e.V.“ betreibt die Schule und den Kindergarten, um den Kindern der dort ansässigen Familien einen angemessenen Bildungsstand zu ermöglichen. Dies sichert ihnen eine bessere wirtschaftliche Überlebenschance für die Zukunft. Das ist uns ein besonderes Anliegen, denn 90% der älteren Generationen sind Analphabeten. Zurzeit nehmen hier 64 Schüler am laufenden Unterricht in Schule und Kindergarten teil.

Ein extra von uns angeschaffter Schulbus bringt Kinder aus Ney und den Nachbardörfern Basgo und Nimmu wöchentlich sechs mal in ihre Klassen.

Der deutsche Verein lebt ausschließlich von Spendengeldern. Das Projekt vor Ort mit den Lehrern und Kindergärtnern und dem Schulbus verursacht ca. 2.000 Euro an monatlichen Kosten, die kontinuierlich aufgebracht werden müssen.

 

Die Vision

Das ganze Projekt basiert auf einer Vision, die zwei unterschiedliche Menschen in unterschiedlichen Kulturen träumten: Sie wünschten sich eine Begegnungsstätte für Menschen aller Nationen und Religionen, einen Platz der Ruhe und Harmonie, für Heilwerdung und innere Erleuchtung und persönliche Weiterentwicklung. "Thagchokling - best place on earth."

Ein Mönch namens Lochos Rinpoche und der deutsche Steuerberater Roland Wieser träumten diesen Traum, unabhängig voneinander und 7.000 km weit voneinander entfernt. "In Ladakh, im Land des Himmels, fühlte ich mich wohl und hier kristallisierte sich der Gedanke heraus, etwas zu schaffen. Einen Ort ohne Zwänge und Grenzen, ohne Religion und Dogma. Eine Begegnungsstätte für die Menschen der Welt!", so Roland Wieser über seine Vision, seinen Traum.

Auf einer Trekking Tour entdeckte er im Jahr 1999 diesen Ort und machte den Besitzer ausfindig, um hier seine Vision zu verwirklichen. Er traf auf Lochos Rinpoche und gemeinsam entstanden die ersten Pläne für das Projekt. Das nicht mehr zu restaurierende alte Kloster, das dort bisher stand, wurde im März 2000 abgerissen. Es entstand eine neue Begegnungsstätte für alle Menschen dieser Welt. Die Idee war von Beginn an, dass das Kloster durch seine Gäste die zusätzlich geplante Schule und Kindergarten unterstützen soll.

An diesem wunderbaren Ort, am Ende eines Seitentals des Indus in der Nähe der Hauptstadt Leh, wurde also am 10. April 2000 der Grundstein für diese Begegnungsstätte gelegt. Am 3. Juni 2001 erfolgte dann bereits die Fertigstellung und diese himmlische Begegnungsstätte wurde als tibetisch-buddhistisches Kloster geweiht. Seit dieser Zeit ist es ein Ort, an dem Menschen aus Ost und West zur Ruhe kommen und zu sich selbst finden. Die westliche und die östliche Welt mit ihren Philosophien treffen hier aufeinander und durch die gegenseitigen Diskussionen entsteht eine tiefe Verbundenheit zwischen zwei Welten.

Am 13. August 2005 wurde mit einer feierlichen Zeremonie und unter Beteiligung der Bevölkerung ein Kindergarten, als wichtiger erster Baustein zur Ausbildung, eingeweiht.

Im Sommer 2008 wurde das Projekt mit Eröffnung der Schule vollendet.

Unsere Mission

Das Bestreben unserer Organisation ist es, Menschen dabei zu helfen, in eine positive Zukunft blicken zu können. Dabei spielt eine bestimmte Religion keine Rolle. Wichtig ist vor allem, Mitgefühl für andere zu haben und sich so zu verhalten, dass man niemanden verletzt.

„Im Grunde ist die zentrale Aussage aller Weltreligionen doch: Sich selbst zu lieben und alle anderen so anzunehmen, wie sie sind. Was uns an den Ladakhis fasziniert und gleichzeitig bestätigt, ist ihr Gefühl dafür, was wirklich wichtig ist.“, meint Roland Wieser. „Zumindest ist in den Dörfern dort die Gesellschaft noch intakt. Die Menschen leben im Hier und Jetzt, nehmen auch schwierige Lebensbedingungen an, jammern nicht, sondern strahlen vielmehr Dankbarkeit für ihr Dasein und einen inneren Reichtum aus. Für sie ist jeder Tag ein neues Geschenk, und es tut gut, in ihre Gesichter zu schauen …….…Davon können wir westlichen Besucher viel lernen und für unsere eigene Persönlichkeitsentwicklung profitieren.“

Es liegt uns am Herzen, den Menschen dort Unterstützung zu geben, ihnen zu besseren Lebensbedingungen und höherer wirtschaftlicher Sicherheit zu verhelfen, und Hilfe zur Selbsthilfe zu geben.

Die Ausbildung und eine gewisse  medizinische Grundversorgung sind das  Wichtigste für die Menschen dort.  Das hob auch der  Dalai Lama  hervor, als  er das Zentrum  besuchte und sich  über das  Thagchokling-Projekt erkundigte.

Durch den Bau vor  Ort wird gezielt in diese Familien  investiert, kein  einziger Euro oder  Dollar geht auf dem  Verwaltungsweg  verloren und keine  anderen Menschen  bereichern sich an  den Spenden. Dafür tragen wir Sorge! Wir freuen uns für die Kinder und Menschen in Ney über jede Spende!

Schwerpunkte

Die Schwerpunkte unserer Arbeit.

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Kloster

Am 10.04.2000, einem wunderbaren Tag mit tiefblauem Himmel, wurde der Grundstein auf tibetanische Weise gelegt und alle Mächte der Erde

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Kindergarten

Anfang 2004 wurde das Grundstück, das etwas unterhalb des Klosters gelegen ist, eingeebnet, planiert und mit den entsprechenden Stützmauern versehen.

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Schule

Als wichtigsten Teil unseres Projekts konnten wir Mitte Juli 2007 mit den Bauarbeiten der Schule beginnen. Mit vielen aus dem

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Buddha Statue

Ein wichtiger Punkt zur Erweiterung der Begegnungsstätte, war der Bau einer Buddha Statue mit Meditationshalle und Bibliothek. Durch den Bau

Verein

Wir freuen uns, durch die Gründung des Vereins, das humanitäre Hilfsprojekt offiziell von Deutschland aus unterstützen zu können.  Es sind alle herzlich eingeladen den Verein finanziell durch eine Spende zu unterstützen. 

Gemeinnützigkeit

Der Verein Thagchokling Wohlfahrts-Organisation e.V. erfüllt die satzungsmäßigen Voraussetzungen nach den §§ 51, 59, 60 und 61 AO. Zentralfinanzamt Nürnberg

Satzung

§ 1 Name und Sitz Der Verein trägt den Namen Thagchokling Wohlfahrts-Organisation. Der Verein wurde am 13. August 2003 gegründet

Gründung

Am 13.08.2003 wurde im Kloster Thagchokling der Verein „Thagchokling Wohlfahrts-Organisation e. V. “ gegründet.  Der Verein hat seinen Sitz in

Jede Spende zählt!

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Team

Das ist unser Team vor Ort:  

Bilder

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Die wichtigsten Ereignisse haben wir in Bildern festgehalten. Lassen Sie sich beeindrucken von den Fotogalerien über die Grundsteinlegung, den verschiedenen Baumaßnahmen, den Einweihungsfeiern, usw.

Kontakt

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  • epost@thagchokling.info